Londoner Börse mit Konkurrenz im Internet

Interesse an alternativen Handelsmöglichkeiten wächst

gtm. London - Der Versuch der Londoner Aktienbörse, den Wertpapierhandel über Internet zu verhindern, indem sie die Bereitstellung der aktuellen Kurse verweigerte, ist gescheitert. Nach einer in der Öffentlichkeit ausgetragenen Kontroverse mußte die Börse klein beigeben. Ihr war in der City der Vorwurf gemacht worden, ihre Monopolposition auszunutzen, um keine Konkurrenz aufkommen zu lassen.

Die Computerfirma Electronic Share Information (ESI), Cambridge, hat sich mit dem elektronischen Diskountbroker Sharelink zusammengetan, um Europas ersten Aktieninformations- und Aktienhandelsservice über Internet aufzubauen. Kurz vor dem offiziellen Start verweigerte die Börse jedoch die Bereitstellung der aktuellen Aktienkurse. Die Partner machten dies publik und zogen sich eine Klage wegen Rufschädigung zu. Die Handelsfirma wiederum wandte sich an die Fusions- und Monopolkommission, die sich der Sache annehmen wollte.

Gleichzeitig geriet jedoch die London >


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